Eigentlich eine schöne Metapher, weil sie beim Bild bleibt und sich nicht selber auslegt. In dem Sinn ein Zitat, das diskutiert werden will.
Was könnte damit gesagt werden? Als Konstatierung allein ist es ja zu uninteressant.
Einerseits kommt es mir so vor als wäre das Leben für den Schreiber ein Rennen, ein Konkurrenzkampf, bei dem es eben darum geht, zu verhindern überholt zu werden. Das stelle ich mir eher krampfhaft und stumpfsinnig vor. Der eigene Weg (im Unterschied zum gemeinsamen Weg) wäre dann die Lösung dieses Problems: Die Gemeinschaft wird als unerträglich erlebt. Grund dafür: nicht überholt werden wollen, immer der erste sein müssen/wollen und es nicht ertragen können, wenn ein anderer es mehr gecheckt hat.
Das ist doch eher krankhaft. Ich habe das Gefühl, dass sich so jemand über Abgrenzung definiert.
Der erste Teil ist aber andererseits (bedingt) sehr gut. Eben nicht dann, wenn er vom zweiten Teil her motiviert ist. (Das scheint das Zitat aber recht stark zu tun.) Ich meine, nur wenn im gemeinsamen Unterwegssein jeder seinen eigenen Weg geht, hat der eigene Weg Potential. Das wäre dann eine Gefährtenschaft ohne Überholangst und Machtkampf – das ist die Grundlage und Bedingung für guten eigenen Weg. Dann haben wir beides, was nötig ist. Wir können dem anderen recht geben und wir können unserer eigenen Position recht geben, und dabei geht es nie um Rechthaberei, also die Motivation den anderen zu “überholen”.
Ich denke: Nur wer weiss, dass er und jeder seinen eigenen Weg geht (dafür muss sich niemand entscheiden, das hat Gott so eingerichtet), kann überhaupt erst aufhören zu “ellböglen” und erlangt dadurch, befreit vom Krampf, auch erst die Fähigkeit andere positiv zu fördern.
Wie das wohl N.N. gemeint hat?
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Jonathan B. 11:54 | 29. Oktober 2009 | #
Eigentlich eine schöne Metapher, weil sie beim Bild bleibt und sich nicht selber auslegt. In dem Sinn ein Zitat, das diskutiert werden will.
Was könnte damit gesagt werden? Als Konstatierung allein ist es ja zu uninteressant.
Einerseits kommt es mir so vor als wäre das Leben für den Schreiber ein Rennen, ein Konkurrenzkampf, bei dem es eben darum geht, zu verhindern überholt zu werden. Das stelle ich mir eher krampfhaft und stumpfsinnig vor. Der eigene Weg (im Unterschied zum gemeinsamen Weg) wäre dann die Lösung dieses Problems: Die Gemeinschaft wird als unerträglich erlebt. Grund dafür: nicht überholt werden wollen, immer der erste sein müssen/wollen und es nicht ertragen können, wenn ein anderer es mehr gecheckt hat.
Das ist doch eher krankhaft. Ich habe das Gefühl, dass sich so jemand über Abgrenzung definiert.
Der erste Teil ist aber andererseits (bedingt) sehr gut. Eben nicht dann, wenn er vom zweiten Teil her motiviert ist. (Das scheint das Zitat aber recht stark zu tun.) Ich meine, nur wenn im gemeinsamen Unterwegssein jeder seinen eigenen Weg geht, hat der eigene Weg Potential. Das wäre dann eine Gefährtenschaft ohne Überholangst und Machtkampf – das ist die Grundlage und Bedingung für guten eigenen Weg. Dann haben wir beides, was nötig ist. Wir können dem anderen recht geben und wir können unserer eigenen Position recht geben, und dabei geht es nie um Rechthaberei, also die Motivation den anderen zu “überholen”.
Ich denke: Nur wer weiss, dass er und jeder seinen eigenen Weg geht (dafür muss sich niemand entscheiden, das hat Gott so eingerichtet), kann überhaupt erst aufhören zu “ellböglen” und erlangt dadurch, befreit vom Krampf, auch erst die Fähigkeit andere positiv zu fördern.
Wie das wohl N.N. gemeint hat?