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14:31 | 19. Januar 2010 | # |
“The contrast between Jesus and the religious leaders of his day gets us to the heart of the difference between the Kingdom and religion. Though Jesus was sinless, prostitutes and tax collectors wanted to hang out with him. His kind of holiness didn’t repel sinners. It attracted them. By contrast, prostitutes, tax collectors, and other sinners stayed far away from the Pharisees and other guardians of the religious status quo. The ‘holiness’ of the religious crowd repelled them.”
Autor: Boyd Greg
Jonathan B. 14:54 | 19. Januar 2010 | #
Deutsch:
Boyd auch noch dazu:
Deutsch:
Reiner B. 23:34 | 22. Januar 2010 | #
Das finde ich extrem spannend… Was ist das für eine Qualität von Heiligkeit?? Ist die ausschließlich Jesus zueigen?!
Zum einen meine ich zu verstehen – aber sofort merke ich, daß ich diese Art von “Heiligkeit” irgendwie “weit weg” finde…
Weißt Du mehr?
Jonathan B. 00:28 | 23. Januar 2010 | #
Boyd meint, es ist die Art von Heiligkeit, zu der wir berufen sind als Körper von Jesus (Röm 12,12ff). Vieles dieser Heiligkeit hat mit der Begegnungsweise dem Mitmenschen gegenüber zu tun, die Jesus praktiziert hat. Sünde beim Namen nennen gilt vor allem und vor allem für meinen Balken im Auge. Jesus hatte diesen nicht und hatte Anrecht auf Gericht. … er trug ihn dann für uns ans Kreuz. Aber richtend begegnet er vor allem den religiösen Heuchlern (Zitat). Er hat dem einsichtigen Sünder eine überaus gnädige Begegnungsweise entgegengebracht, auch wenn er sagt “kehrt um”.
Ein wesentlicher, wenn auch simpler Punkt ist demnach ob ich “gnädig begegne” oder einen “hypocritical judgmental approach” pflege, eine (zutiefst heuchlerische) superiore Richtposition einnehme, ein moralischer Wächter des Gesetzes werde.
Naja, ich spüre das auch nur ein Stück weit und kann auch nur einen kleine Teil rezipieren. Boyd schreibt da natürlich noch einiges mehr dazu, überaus erfrischend (”The Myth of a Christian Religion”). Vom recht reisserischen Titel nicht blenden lassen.