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  • 14:31 | 19. Januar 2010 | # | 3 Kommentare

    “The contrast between Jesus and the religious leaders of his day gets us to the heart of the difference between the Kingdom and religion. Though Jesus was sinless, prostitutes and tax collectors wanted to hang out with him. His kind of holiness didn’t repel sinners. It attracted them. By contrast, prostitutes, tax collectors, and other sinners stayed far away from the Pharisees and other guardians of the religious status quo. The ‘holiness’ of the religious crowd repelled them.”

    Autor:

     

Kommentare

  • Jonathan B. 14:54 | 19. Januar 2010 | #

    Deutsch:

    Der Kontrast zwischen Jesus und den religiösen Führern seiner Zeit zeigt uns den zentralen Unterschied zwischen dem Königsreich (Gottes) und der Religion. Trotzdem, dass Jesus sündlos war, wollten die Prostituierten und Zöllner mit ihm abhängen. Seine Art von Heiligkeit stiess die Sünder nicht ab. Sie fanden sie attraktiv. Im Gegensatz dazu hielten sich Prostituierte und Zöllner fern von den Pharisäern und anderen Wächtern des religiösen Status Quo. Die ‘Heiligkeit’ der religiösen Menge stiess sie ab.

    Boyd auch noch dazu:

    While the holiness of Jesus ascribed unsurpassable worth to people, the ‘holiness’ of the Pharisees detracted worth from people as they ascribed worth to themselves. The holiness Jesus manifested fed people, while the judgmental ‘holiness’ of the Pharisees fed off of people.

    Deutsch:

    Während die Heiligkeit von Jesus den Leuten unübertrefflichen Wert zuschrieb, entzog die ‘Heiligkeit’ der Pharisäer Wert von den Leuten, weil sie sich selber Wert zuschrieben. Die Heiligkeit, die Jesus manifestierte ernährte Leute, während die richtende ‘Heiligkeit’ der Pharisäer die Leute abspeiste(?).

  • Reiner B. 23:34 | 22. Januar 2010 | #

    Das finde ich extrem spannend… Was ist das für eine Qualität von Heiligkeit?? Ist die ausschließlich Jesus zueigen?!
    Zum einen meine ich zu verstehen – aber sofort merke ich, daß ich diese Art von “Heiligkeit” irgendwie “weit weg” finde…
    Weißt Du mehr?

  • Jonathan B. 00:28 | 23. Januar 2010 | #

    Boyd meint, es ist die Art von Heiligkeit, zu der wir berufen sind als Körper von Jesus (Röm 12,12ff). Vieles dieser Heiligkeit hat mit der Begegnungsweise dem Mitmenschen gegenüber zu tun, die Jesus praktiziert hat. Sünde beim Namen nennen gilt vor allem und vor allem für meinen Balken im Auge. Jesus hatte diesen nicht und hatte Anrecht auf Gericht. … er trug ihn dann für uns ans Kreuz. Aber richtend begegnet er vor allem den religiösen Heuchlern (Zitat). Er hat dem einsichtigen Sünder eine überaus gnädige Begegnungsweise entgegengebracht, auch wenn er sagt “kehrt um”.

    Ein wesentlicher, wenn auch simpler Punkt ist demnach ob ich “gnädig begegne” oder einen “hypocritical judgmental approach” pflege, eine (zutiefst heuchlerische) superiore Richtposition einnehme, ein moralischer Wächter des Gesetzes werde.

    Naja, ich spüre das auch nur ein Stück weit und kann auch nur einen kleine Teil rezipieren. Boyd schreibt da natürlich noch einiges mehr dazu, überaus erfrischend (”The Myth of a Christian Religion”). Vom recht reisserischen Titel nicht blenden lassen.

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