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  • 08:01 | 21. Januar 2010 | # | 5 Kommentare

    “If you’re busy, fried and a wreck, who wants your gospel?”

    Autor:

     

Kommentare

  • Beat St. 08:02 | 21. Januar 2010 | #

    http://www.youthworker.com/youth-ministry-resources-ideas/youth-ministry/11609276/page-2/

  • Reiner B. 10:00 | 21. Januar 2010 | #

    Sollte bei Gott etwas unmöglich sein?
    Paulus sagt:
    2. Kor 4,7–10: (7)Ich bin nur ein zerbrechliches Gefäß für einen so kostbaren Inhalt. Denn man soll ganz deutlich sehen, daß die übermenschliche Kraft von Gott kommt und nicht von mir.
    (8)Obwohl ich von allen Seiten bedrängt bin, werde ich nicht erdrückt. Obwohl ich oft nicht mehr weiter weiß, verliere ich nicht den Mut.
    (9)Ich werde verfolgt, aber Gott verläßt mich nicht. Ich werde niedergeworfen, aber ich komme wieder auf.
    (10)Ich erleide fortwährend das Sterben Jesu an meinem eigenen Leib. Aber das geschieht, damit auch das Leben, zu dem Jesus erweckt wurde, an mir sichtbar werden kann.

    Der Autor hängt offensichtlich auch einem sehr idealen Christsein an: Die guten Christen nur können auch gute Botschafter des Evangliums sein. Schade.
    Von der Heiligen Schrift lerne ich: Wenn JESUS CHRISTUS in einem “busy, fried and wrecked” Menschen lebt – das ist Power… (damit impliziere ich, daß selbstverständlich auch Jesus Christus in diesem Menschen verändernd wirkt – ABER eben wohl nicht in die Richtung, wie Theologen, Pastoren und Seelsorger/Therapeuten sich das idealisierend vorstellen).
    Ist sicher auch eine “Typfrage”: “Busy” Menschen sind Menschen in Bewegung, die sich herausfordern lassen, die aktiv sind – das finde ich viel attraktiver als meditatives, gezähmtes, ordentliches, lahmes, braves Christsein…. “Fried” kann auch eine Form von Zurückhaltung, Sensibilität, Zurückschrecken sein, die gerade der Kraft Gottes Raum gibt!…. “Wrecked” Menschen, “gebrochene” Menschen, brüchiges Selbstkonzept, sich der Brüche bewußt wäre ja gerade auch ein “irdisches”, durchlässiges, “schmeckendes” Gefäß.
    Ich persönlich kenne ein paar solcher Menschen, sie sind nicht “studiert”, können nicht gut “vorne stehen”, fallen aus dem Rahmen – haben aber ihr Herz ganz ganz nah bei Gott UND bei den Menschen. Sie sind nahbar für Menschen, die ihnen ähnlich sind, sie sind vor allem auch die, die neue Leute anziehen, herziehen zu Jesus.
    Vielleicht ist diese Aussage von Paulus auch noch leitend:
    1. Kor 1,26–29: (26)Schaut doch euch selbst an, Brüder! Wen hat Gott denn da berufen? Kaum einer von euch ist ein gebildeter oder mächtiger oder angesehener Mann.
    (27)Gott hat sich vielmehr die Einfältigen und Machtlosen ausgesucht, um die Klugen und Mächtigen zu demütigen.
    (28)Er hat sich die Geringen und Verachteten ausgesucht, die nichts gelten, denn er wollte die zu nichts machen, die vor den Menschen etwas sind.
    (29)Niemand soll vor Gott mit irgend etwas auftrumpfen können.
    Mit meinen Zeilen juble ich solche Menschen nicht hoch. Ich bin aber einigermaßen erschüttert über obiges Zitat, das mir sehr wertend, ausgrenzend begegnet und kaum Hoffnung macht. Das Zitat atmet für mich den alten Geist von: Sei erst “geistlich” und gut – dann erst kann Gott dich gebrauchen… Diese “wenn – dann-Gleichungen” sind für mich ein religiöses Konzept, aber kaum ein biblisch-orientiertes…

  • Reiner B. 10:54 | 21. Januar 2010 | #

    Gut, nachdem ich das Zitat untendran zu Bell Rob gelesen habe, verstehe ich seine Distanz und Unverständnis gegenüber den “busy, fried and wrecked” Menschen noch besser:
    “I stumbled into a life that I find really joyful. I’ve always been compelled by Jesus. I’ve always found Jesus fascinating. Everybody has a rule of life. I just find in the Resurrected Christ an order and a rule of life that is worth dying for. I pray a lot, rest a lot and read a lot.”
    Klar, damit ist er für nicht wenige Christen sicher Idealbild und Klassenbester. Ein gesichertes Leben, das in der Form sicherlich nur wenigen “vergönnt” ist … Ideal und Modell ist er für mich nicht…

  • Beat St. 11:14 | 21. Januar 2010 | #

    Zu deinem ersten Kommentar: Das Zitat kann, so für sich genommen, falsch verstanden werden. Rob würde dir sicher zustimmen. Ihm geht es hier mehr um Burnoutprävention, darum hab ich die Quelle des Interviews angegeben. Er richtet sich direkt an Pastoren, die meinen, sie müssten Programme abzuwickeln und möglichst hohe eigene Erfolgsquoten und Teilnehmerzahlen erzeugen.
    Zum zweiten Kommenar: Dass nicht jedem ein so gesichertes Leben vergönnt ist, bin ich mir auch bewusst. Und ich glaub es ist ein Missverständnis wenn man die “order and a rule of life” mit “pray a lot, rest a lot, read a lot” gleichsetzt. Es scheinen mir zwei Punkte einer Antwort auf die Frage des Interviewers gewesen zu sein.
    Trotzdem würde ich auch sagen, dass ich in Jesus ein Leben gefunden habe, dass mir eine Art zu leben gibt, die es wert ist alles dafür zu geben.

  • Reiner B. 11:33 | 21. Januar 2010 | #

    Ja, Deinem letzten Satz stimme ich voll zu. Aber gerade das ist ja für nicht wenige Christen schwierig. Denn es erfordert ja zunächst mal ein “zufrieden sein” mit dem, wie es ist, wie man ist und wie man das Leben versteht. Denn hat ja mit dem Gewordensein zu tun, und da hat Gott sich ja auch hineingewoben…
    Und gleichwohl irritiert mich enorm das Bild, das Bell Rob hier von sich zeichnet – und ich finde es problematisch, weil er ja meint, er könne zu Vollzeiter/innen sprechen. Auch wenn man nicht burnoutgefährdet ist, so wird ja der Dienst nicht bestehen aus “I pray a lot, rest a lot and read a lot”. Dsa scheint ja auch keine vorübergehende Lebensgestaltung zu sein, sondern seine Lebenshaltung….

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