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12:25 | 26. Januar 2010 | # |
“Analysieren und erklären ist nicht alles; man muss auch nach dem Leben, der Stimme, dem Atem einer entschwundenen Welt suchen.”
Autor: von Salis Jean Rudolf
Reiner B. 21:14 | 26. Januar 2010 | #
UND:
man muß auch nach dem Leben, der Stimme, dem Atem der kommenden Welt suchen, die bereit im Anbruch begriffen ist.
Ein Christ “hat die Gaben des Himmels gekostet und den heiligen Geist empfangen. Er hat erfahren, wie zuverlässig Gottes Wort ist. Er hat die Kräfte der kommenden Welt gespürt.” (Hebr 6,4.5.)
Ihr wißt doch, was die Stunde geschlagen hat. Es ist Zeit für euch, aus dem Schlaf aufzuwachen! Denn der Zeitpunkt unserer endgültigen Rettung ist jetzt näher als damals, als wir zum Glauben kamen.
12 Die Nacht geht zu Ende, bald ist es Tag. Deshalb wollen wir nicht Dinge tun, die in die Dunkelheit gehören, sondern mit den Waffen des Lichtes kämpfen. (Römer 13,11.12)
Und hier klärt sich auch, warum analysieren und erklären immer wichtig bleibt, aber es ist auch vorläufig, zumindest für Christen, die Grenzgänger sind zwischen dem Reich dieser Welt und dem Reich Gottes…. Da greift vieles ineinander, daß sich immer wieder unserem Zugriff entzieht.
Daher bleibt für mich immer wieder die Frage, inwiefern es überhaupt angemessen ist, von Theologie als Wissenschaft zu sprechen. Mich beunruhigt das immer wieder mal…
Jonathan B. 22:45 | 27. Januar 2010 | #
Finde ich eine ganz gute biblische Ergänzung. Das Kommende im Fokus haben, die schon angebrochene neue Welt!
Den Blick rückwärts auf das “verlorene” oder eben “entschwundene” finde ich aber auch noch spannend! Im Sinne eines “mal anders über den Sündenfall reden”. Dann eben auch im Blick auf Wieder-Herstellung und Erlösung, als das Seufzen, das in der Schöpfung ist. Das passt auch zu N.T. Wrights “vier Echos einer Stimme”, die ihm nach in der Welt sind und unsere Herzen in die Richtung Gottes ziehen: Die Sehnsucht nach Gerechtigkeit, die Streben nach Spiritualität, der Hunger nach Beziehungen und die Freude am Schönen. Diese vier Echos einer Stimme, sind es wohl auch, die uns so “theotropic” machen (Micklethwait und Wooldridge), auch wenn diese wohl von einem anderen Ansatz herkommen.