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	<title>Kommentare zu: &#8220;Durch die F&#252;rbitte wird der Mensch zum sozialen Wesen, weil er Gott nicht nur mit den eigenen Problemen behelligt. &#8230;</title>
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	<description>Die persönliche Zitatesammlung</description>
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		<item>
		<title>Von: Jonathan B.</title>
		<link>http://gettingcloser.ch/694/comment-page-1#comment-1239</link>
		<dc:creator>Jonathan B.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 22:47:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich meine auch, dass F&#252;rbitte in aller Regel mit dem &quot;Gehe hin&quot; komplementiert werden soll. Wie du w&#252;rde ich auch meinen, dass diese Sozialkompetenz uns tats&#228;chlich wenig kostet, aber im positiven Sinn, weil ich es als eine &#252;beraus gn&#228;dige Sache erfahre, die da an mir geschieht. F&#252;rbitte hat sozusagen das Potenzial zu einem Ort, einer st&#228;ndigen homebase bei Gott zu werden, von wo aus wir t&#228;glich in unsere sozialen Begegnungen hineingehen k&#246;nnen. Ich w&#252;rde &lt;em&gt;beides&lt;/em&gt; betonen wollen.

Ich stimme dir sonst eigentlich voll zu. Zum &lt;em&gt;sozialen Wesen werden&lt;/em&gt; meint er hier, denke ich, prim&#228;r als Aspekt in Gegensatz zum verschlossenen geistig-asozialen Bei-sich-Bleiben im Gebet. Aber; durch den Geist werden wir in der F&#252;rbitte glaube ich schon in einer ganz besonderen Weise ek-statisch (von uns weg (und doch ganz zu uns)) zum anderen hin. ... und so sozialkompetent in spe, was sich nachher durch &quot;Fleischwerdung&quot; erweisen &lt;em&gt;wird&lt;/em&gt;.  
Mindestens f&#252;hlt es sich so bei mir an: Es entsteht geistige Verbundenheit, geistiger gemeinsamer Heimatort der F&#252;rbitter &lt;em&gt;bei Ihm&lt;/em&gt;.

Grunds&#228;tzlich geht es hier ja auch um die Frage, ob die Gabe des Heiligen Geistes sozialkompetenter macht oder nicht. Dazu w&#252;rde ich mit der  Klammerbemerkung (ER will es nicht ohne uns machen) ein klares Ja geben. Wenn das nicht so w&#228;re, was w&#228;re dann unser Glaube? Religion f&#252;r die Religion. Dass der Blick in die Christenheit nicht so einen frappanten Unterschied feststellen l&#228;sst, wie zu erhoffen w&#228;re, liegt an einer mir nicht erkl&#228;rlichen Widerspenstigkeit. Das ist f&#252;r mich schlichtweg ein R&#228;tsel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meine auch, dass F&#252;rbitte in aller Regel mit dem &#8220;Gehe hin&#8221; komplementiert werden soll. Wie du w&#252;rde ich auch meinen, dass diese Sozialkompetenz uns tats&#228;chlich wenig kostet, aber im positiven Sinn, weil ich es als eine &#252;beraus gn&#228;dige Sache erfahre, die da an mir geschieht. F&#252;rbitte hat sozusagen das Potenzial zu einem Ort, einer st&#228;ndigen homebase bei Gott zu werden, von wo aus wir t&#228;glich in unsere sozialen Begegnungen hineingehen k&#246;nnen. Ich w&#252;rde <em>beides</em> betonen wollen.</p>
<p>Ich stimme dir sonst eigentlich voll zu. Zum <em>sozialen Wesen werden</em> meint er hier, denke ich, prim&#228;r als Aspekt in Gegensatz zum verschlossenen geistig-asozialen Bei-sich-Bleiben im Gebet. Aber; durch den Geist werden wir in der F&#252;rbitte glaube ich schon in einer ganz besonderen Weise ek-statisch (von uns weg (und doch ganz zu uns)) zum anderen hin. &#8230; und so sozialkompetent in spe, was sich nachher durch &#8220;Fleischwerdung&#8221; erweisen <em>wird</em>.<br />
Mindestens f&#252;hlt es sich so bei mir an: Es entsteht geistige Verbundenheit, geistiger gemeinsamer Heimatort der F&#252;rbitter <em>bei Ihm</em>.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich geht es hier ja auch um die Frage, ob die Gabe des Heiligen Geistes sozialkompetenter macht oder nicht. Dazu w&#252;rde ich mit der  Klammerbemerkung (ER will es nicht ohne uns machen) ein klares Ja geben. Wenn das nicht so w&#228;re, was w&#228;re dann unser Glaube? Religion f&#252;r die Religion. Dass der Blick in die Christenheit nicht so einen frappanten Unterschied feststellen l&#228;sst, wie zu erhoffen w&#228;re, liegt an einer mir nicht erkl&#228;rlichen Widerspenstigkeit. Das ist f&#252;r mich schlichtweg ein R&#228;tsel.</p>
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		<title>Von: Reiner B.</title>
		<link>http://gettingcloser.ch/694/comment-page-1#comment-1237</link>
		<dc:creator>Reiner B.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 21:39:43 +0000</pubDate>
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		<description>na ja, eine Sozialkompetenz, die nichts kostet...
Wenn ich &quot;F&#252;rbitte tue&quot; f&#252;r jemanden in erreichbarer N&#228;he, dann sagt Gott mir: GEHE HIN!
Wenn ich &quot;f&#252;r die Armen in Afrika&quot; bete, dann erkenne ich nicht, was das mit Sozialkompetenz zu tun hat...
Na ja, vielleicht ist mir der Begriff der Sozialkompetenz zu wichtig, als da&#223; ich bereit bin, ihn einfach vergeistlichen zu lassen....
Auf der anderen Seite merke ich, da&#223; vielleicht gekl&#228;rt werden sollte, was es hei&#223;t, &quot;zum sozialen Wesen werden&quot; – und da finde ich, zumindest aus sch&#246;pfungstheologischer Perspektive, sind auch s&#228;kulare Menschen selbstverst&#228;ndlich &quot;soziale Wesen&quot;, das liegt &quot;einfach in der menschlichen Entwicklung&quot;... (hat aber sicher mit der Gottebenbildlichkeit zu tun...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>na ja, eine Sozialkompetenz, die nichts kostet&#8230;<br />
Wenn ich &#8220;F&#252;rbitte tue&#8221; f&#252;r jemanden in erreichbarer N&#228;he, dann sagt Gott mir: GEHE HIN!<br />
Wenn ich &#8220;f&#252;r die Armen in Afrika&#8221; bete, dann erkenne ich nicht, was das mit Sozialkompetenz zu tun hat&#8230;<br />
Na ja, vielleicht ist mir der Begriff der Sozialkompetenz zu wichtig, als da&#223; ich bereit bin, ihn einfach vergeistlichen zu lassen&#8230;.<br />
Auf der anderen Seite merke ich, da&#223; vielleicht gekl&#228;rt werden sollte, was es hei&#223;t, &#8220;zum sozialen Wesen werden&#8221; – und da finde ich, zumindest aus sch&#246;pfungstheologischer Perspektive, sind auch s&#228;kulare Menschen selbstverst&#228;ndlich &#8220;soziale Wesen&#8221;, das liegt &#8220;einfach in der menschlichen Entwicklung&#8221;&#8230; (hat aber sicher mit der Gottebenbildlichkeit zu tun&#8230;)</p>
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		<title>Von: Jonathan B.</title>
		<link>http://gettingcloser.ch/694/comment-page-1#comment-1236</link>
		<dc:creator>Jonathan B.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 21:15:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde halt, dass F&#252;rbitte schon eine Art der Sozialkompetenz f&#246;rdert, die einzigartig ist. Eben gerade weil sie sozusagen im stillen K&#228;mmerlein, im nicht-sozialen Kontext, eine geistliche Sozialit&#228;t und Gemeinschaft wirkt. Eine geniale Methode, wie Gott uns einen will!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde halt, dass F&#252;rbitte schon eine Art der Sozialkompetenz f&#246;rdert, die einzigartig ist. Eben gerade weil sie sozusagen im stillen K&#228;mmerlein, im nicht-sozialen Kontext, eine geistliche Sozialit&#228;t und Gemeinschaft wirkt. Eine geniale Methode, wie Gott uns einen will!</p>
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		<title>Von: Reiner B.</title>
		<link>http://gettingcloser.ch/694/comment-page-1#comment-1231</link>
		<dc:creator>Reiner B.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 18:40:40 +0000</pubDate>
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		<description>Na ja, okay. Aber da gibt es direktere Lernprozesse, um Sozialkompetenz zu entwickeln...
Ansonsten: Eine &quot;Analogie&quot; w&#228;re: Das Gebet ist gut, weil ich dadurch Eigenreflexion trainiere...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, okay. Aber da gibt es direktere Lernprozesse, um Sozialkompetenz zu entwickeln&#8230;<br />
Ansonsten: Eine &#8220;Analogie&#8221; w&#228;re: Das Gebet ist gut, weil ich dadurch Eigenreflexion trainiere&#8230;</p>
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