Jonathan B. Diskussion folgen: RSS

  • 23:55 | 31. März 2010 | # | 1 Kommentar

    “A person who thinks himself unlovable can not be in a relationship with God, because he can’t accept who God is – a being that is love.”

    Autor:

     

Kommentare

  • Jonathan B. 00:01 | 1. April 2010 | #

    Deutsch:

    Eine Person, die sich für nicht liebenswert hält, kann nicht in einer Beziehung mit Gott sein, weil sie nicht akzeptieren kann wer Gott ist – ein Wesen, das Liebe ist.

    “unlovable”: “Nicht liebenswert” nimmt den Begriff des “Werts” auf.

    Etwas Zeugnishaftes: Mir ist wichtig geworden, dass ich meinen Liebeswert nicht über meine Güte oder Schlechtigkeit definiere. Ich glaube, dass einer der zentralsten Aspekte meiner Bekehrung zu Jesus damals war, dass ich damals zum ersten Mal ganz tief “erfahren, gespürt” habe, dass ich nicht “wegen mir” geliebt werde!

    Ich tendiere dazu meinen Wert (=Liebeswert) in Zusammenhang mit meinen Qualitäten zu sehen. Ich-bedingter Liebeswert: Wenn mir etwas gelingt fühle ich mich wertvoll, wenn mir nichts gelingt, fühle ich mich wertlos und nicht liebenswert. Aber wahr ist, dass mein Liebeswert Gott-bedingt ist! Ich kann meine Liebenswürdigkeit vor Gott nicht bewirken. Er hat mich (und dich) zuerst geliebt (1. Joh 4,19).
    Das erlebe ich als etwas vom Schönsten überhaupt: liebenswert zu sein (Joh. 3,16) ohne dass dieser Wert von mir abhängig ist! Das ist unverbrüchliche Kindschaft, eine Geborgenheit, die mich innerlich so zufrieden macht, es ist Hammer! Keine Angst mehr, es mit einer unglücklichen Aktion verderben zu können.

    Wenn ich mich immer noch nicht für liebenswert halte, was mir immer wieder mal passiert, und ich mich nicht lieben lasse von Gott (und auch von Menschen), weil ich mich für zu schlecht oder zu unliebenswert halte, dann bin ich Gott gegenüber nicht beziehungsfähig (und auch gegenüber den Menschen). So verstehe ich das Zitat.
    Meine Beziehung zu Gott ist dann sehr gestört, sie wird plötzlich distanziert. Ich sehe Gott dann plötzlich als distanzierten Beobachter, der auf mein Leben schaut, wie ein Richter und der innerlich enttäuscht ist über meine Unvollkommenheit. Das ist dann wieder dieser Ich-bedingte Liebeswert, der in mein Denken und Fühlen kommt. Ich lasse mich gewissermassen von Gesetzen und ihrer Einhaltung bestimmen. Ich meine dann meinen Liebeswert bewerkstelligen zu müssen – was mich fertig macht! Das passiert mir immer wieder!
    Das zeigt mir, wie wichtig meine Vorstellung von Gott ist und wie stark die Auswirkungen davon auf mich sind. “Gott ist Liebe” (1. Joh 4,16), an diesem Glauben will ich mich festhalten. Einen anderen Gott kann ich nicht mehr anbeten. Nur der Gott, der Liebe ist, erscheint mir anbetungswürdig.

    “Umarmen” vom Liebeswert, den mir Gott gibt und der ganz Gott-bedingt ist und Loslassen vom Liebeswert, den ich mir selber gebe!
    Wenn ich das tue, dann spüre ich wie etwas signifikant Neues, eine Freiheit, in mein Leben kommt!
    Ich weiss: je mehr ich Gottes Liebeswert für mich annehme und mich so lieben lasse, desto mehr wird mein Wert wird nicht mehr von der Welt und von Menschen oder von mir selber bestimmt werden, sondern eben von der Liebe Gottes!

Schreibe einen Kommentar

http://gettingcloser.ch/wp-content/themes/prologue-quotesDas machtSinn.ch
hrmachtsinn.ch Error: Datei ./machtsinn/partner.xml existiert nicht oder hat keine schreibrecht. Bitte eine Datei mit dem Namen ./machtsinn/partner.xml erstellen.