“Es gibt ein Studium der Schrift, durch das man nicht reicher wird. Man liest alte, längst bekannte Dinge und Gedanken und erfährt durch all sein Schriftstudium nichts Neues. Die Kunst des Schriftstudiums besteht darin, dass man liest, als läse man zum erstenmal. Man muss glauben, dass es hier etwas zu lernen gibt, was uns neu ist. Wir müssen unsere eigenen Gedanken beiseite setzen und auf den Gedanken des Textes eingehen. Wer Gottes Gedanken fassen will, muss seine eigenen Gedanken preisgeben. Wer lernen will, muss verlernen können.”